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By Michael May

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Hnliches gilt auch für den von Timm Kunstreich und mir (vgl. 1999) unterbreiteten Vorschlag, Soziale Arbeit als „Bildung des Sozialen und Bildung am Sozialen“ zu bestimmen. In der Debatte um eine Theorie Sozialer Arbeit wird das alltags- und lebensweltorientierte Paradigma demgegenüber eher mit den Arbeiten von und um Hans Thiersch assoziiert. : 167). ) zu beziehen. Hat Lefèbvre das Alltagsleben beschrieben als „Ort der Begegnung und des Zusammenpralls von Repetition und Kreation“ (1977 Bd. III: 70), „löst die lebensweltorientierte Soziale Arbeit die Doppelstellung von Respekt vor den Handlungsroutinen und Bewältigungsstrategien der Menschen und der zumindest teilweisen Destruktion dieses Alltags nicht auf, sondern sucht in mäeutischer Manier nach neuen Optionen für einen gelingenderen Alltag“ (Thiersch/Grunwald/Köngeter 2002: 168).

Mit ihrer materialistischen Definition des Alltagslebens als „Gesamtheit der Tätigkeiten der Individuen zu ihrer Reproduktion“ (1978: 24) ist in systematischer Weise der Ort bestimmt, von dem aus Fragen wie die nach Erfahrung, Orientierungsweisen und Organisationsformen sozialer Gruppen im theoretischen Rahmen des historischen Materialismus angegangen werden können. Agnes Heller hat ihren Begriff von Alltagsleben jedoch nicht auf der Grundlage empirischer sondern ontologischer Fragestellungen entwickelt.

Demgegenüber geht schon der „Sozialkonstruktivismus“ Berger/Luckmanns (1997) davon aus, dass die analytische Kraft, die dem Begriff der Lebenswelt zukomme, da er die Perspektive des Menschen auf mit Sinn belegte Welt einzunehmen erlaube, sich nur dann adäquat entfalten ließe, wenn auch die objektiven Grundlagen der Lebenswelt und die Intersubjektivität der in ihr vollzogenen Sinngebung herausgearbeitet würden. Beides trete immer schon in einer besonderen historischen und sozialen Gestalt auf. So seien soziale Institutionen 42 Michael May und Strukturen zwar über das Handeln ihrer Mitglieder sozial konstruiert.

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